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von Andreas Romani - 25. Januar 2010

Tourismuscamp 3 in Eichstätt – Gedanken, Erfahrungen und Wünsche für die Zukunft

Tourismuscamp 2010 Eichstätt

Soweit wir am Ende der Veranstaltung in Form einzelner Stimmen Kritik gehört haben, wollen wir daran erinnern, dass ein Camp nur so gut sein kann, wie sich die einzelnen Teilnehmer selbst in die Sessions einbringen. Hierzu gehört auch, dass der einzelne Teilnehmer, der speziell ein Thema behandelt wissen oder über besondere eigene Erfahrungen berichten und diskutieren möchte, dieses Thema selbst als Session anregt und hierfür andere Teilnehmer des Camps begeistert.

Es ist ein Leichtes, – und besonders dann, wenn man selbst beim Camp nicht dabei war -, von „außen“ zu kritisieren, es seien nicht die richtigen Themen dabei gewesen oder die Teilnehmer der Sessions hätten „im eigenen Saft geschmort“, wenn im Wesentlichen „nur“ Social Media Marketing Themen, wie Twitter, Facebook Fanpages, Widgets, Google Wave usw. die Auswahl der Sessions bestimmt haben.

Offensichtlich aber waren genau das die Themen, die doch den Großteil der Teilnehmer beschäftigt hatten …

Es ist richtig, auch wir hätten uns etwas mehr Ausblick in die Zukunft gewünscht, wie z.B. „Was bestimmt den Tourismus im Jahre 2015?“ oder „Mit welchen neuen technischen Möglichkeiten oder Begebenheiten hat sich der Tourismus zukünftig auseinanderzusetzen?“

… aber auch wir hatten eine solche Session nicht angeregt und nicht geleitet.

Besonders gefallen haben uns:

• „Outernet – Das Internet breitet sich bis in die Realität aus“, in der Florian Bauhuber über die Entwicklungen und Möglichkeiten mit „Qype Radar“, „Foursquare“, „Aka’Aki“, „Nearby Tweets“, „YELP“ und „Wikitude“ berichtete.
• „Wie eine Destination eine Web 2.0 Strategie entwickelt“ am best practice Beispiel: www.Salzkammergut.at
• Die Website von „Oberstaufen plus“ – ein mutiger Ansatz von Benjamin Buhl, trendsetzend für andere touristische Destinationen

Hier geht es zum vollständigen Veranstaltungsplan [update: URL entfernt, da nicht mehr verfügbar].

Unseres Erachtens haben sowohl die „alten Hasen“ als auch die „Newbies“ wieder etwas mit nach Hause nehmen können. Denn Erfahrungsaustausch mit Kollegen, Networking während der Sessions und zahlreiche Einzelgespräche rund ums Camp sowie während der Abendevents gehören ebenfalls dazu.

Wir wünschen uns für die nächsten Camps, dass auch in Zukunft keine „Verwässerung“ durch sicherlich ebenso wichtige, aber letztendlich allgemeinere Themen des Tourismus eintritt. Im Rahmen des Tourismuscamps sollte nach wie vor die primäre Ausrichtung und das Augenmerk auf den zukünftigen technologischen und gesellschaftlichen Trends und Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf die Tourismuswirklichkeit liegen.

Andreas Romani und Michael M. Rotter

Andreas Romani

Mehr als 25 Jahre Erfahrung und Kompetenz in der Hotellerie. Hotel Experte mit Herz und Leidenschaft, Hotel-Marketing Trendscout, Social Media Stratege, Online Präsenz Optimierer, Online Reputation Management Freak.

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Kommentare

3 comments

Hi Andi & michi,

danke euch für den netten Artikel über das Tourismuscamp! Und vielen Dank auch nocheinmal für das Sponsoring! War schade, dass wir uns nur kurz sehen konnten – klappt bestimmt bald mal wieder. Viele Grüße an euch zwei vom Tourismuszukunft Team und alles Gute!

VG Daniel

Andreas Romani

Servus Daniel,

danke für comment. Echt schade, dass wir uns nur kurz gesehen haben.
Dir gute Besserung und spätestens bis zum nächsten „Campingausflug“.

Andy und Michi

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